Freitag, 20. November 2015

24.11.2015 Düren Vortrag: - Vorsorgeuntersuchungen und die Heilungschancen bei Darmkrebs

Die Vorsorgeuntersuchungen und die Heilungschancen bei Darmkrebs sind am Dienstag, 24. November, ab 18 Uhr Themen des Forums „Medizin hautnah“.


Über das Thema Brustkrebs wird mittlerweile offen gesprochen, es wurden Bücher geschrieben. Darmkrebs aber ist noch immer ein tabuisiertes Thema. Dabei belegt Darmkrebs in der Statistik der häufigsten Krebsarten bei Männern und Frauen Platz zwei.
Oberstes Ziel der Mediziner ist es, die Krankheit oder ihre Vorstufen früh zu erkennen. „Es gibt nur wenige Vorsorgeuntersuchungen, die so effektiv sind, wie die Darmspiegelung“, sagt Dr. Serhat Aymaz. Der Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie betont: „Je später ein Tumor entdeckt wird, desto schwerer ist er zu behandeln.“
90 Prozent der Tumore im Darm entwickelten sich aus einer gutartigen Vorstufe, Polypen könnten schon bei der Spiegelung entfernt werden. Es dauere etwa zehn Jahre, bis sich aus einer Vorstufe ein bösartiger Tumor entwickelt. „Das heißt, wir haben Zeit, um sie zu entfernen“, betont der Mediziner. „Die Vorsorge rettet Leben.“


Referenten: 
Dr. Michael Flaßhove, Chefarzt der Klinik für internistische Onkologie
Dr. Serhat Aymaz  Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie
Dr. Hermann Janßen, Chef der Allgemeinchirurgie
Dr. Flaßhove  Strahlentherapie

Veranstalter:

AOK
Aachener Zeitung 
und
Krankenhaus Düren gem. GmbH
Roonstraße 30
D-52351 Düren
Tel: +49 (0) 2421 30 - 0
Fax: +49 (0) 2421 30 - 1387

Mittwoch, 27. Mai 2015

30.5.2015 in Krefeld: Informationstag: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Infoveranstaltung:

Informationstag: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa - Individualisierte Therapiekonzepte


30.05.2015
Veranstaltungsort: KreVital - Institut für Gesundheitsförderung
Veranstalter: Alexianer Krefeld GmbH: Abteilung für Gastroenterologie
Schmerzen, Durchfall, Erschöpfung, gelegentliches Fieber - chronisch entzündliche Darmerkrankungen können viele Gesichter haben. Eines ist den rund 300.000 Betroffeneren in Deutschland jedoch gemeinsamen: der Wunsch, endlich wieder beschwerdefrei leben zu können. Eine komplette Heilung ist bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zwar in der Regel nicht möglich. Eine geeignete Therapie kann jedoch die Beschwerden lindern, die Häufigkeit der Schübe reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. 
Wir laden Sie herzlich zu unserem Informationstag ein. Der Eintritt ist kostenlos. 
Informationen zu den Vorträgen und Zeiten finden Sie in unserem Leitet Herunterladen der Datei einVeranstaltungsflyer
Samstag, 30. Mai 2015, Beginn 14:00 Uhr
Alexianer Krefeld GmbH
KreVital - Institut für Gesundheitsförderung
Dießemer Bruch 81
47805 Krefeld 

Kontakt:

Alexianer Krefeld GmbH
Dr. med. Stefan tho Pesch
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Onkologische Gastroenterologie (DGVS)
Telefon: (02151) 334-1241
E-Mail: h.schroer@alexianer.de

Mitgeteilt von:

Darmkrebs-Liga e.V.

Klinik für Geriatrie gegründet

PRESSEMITTEILUNGEN

Klinik für Geriatrie gegründet

Dr. Andreas Leischker und Stationsleitung Iris Reuvers auf der Geriatrie-Station
09.03.2015, Krefeld

Seit Anfang Februar gibt es sie im Krankenhaus Maria-Hilf Krefeld: Die Klinik für Geriatrie zur Krankenhausbehandlung von alten Patienten mit akuten Erkrankungen.
Dr. Andreas Leischker, Facharzt für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie, war seit 2007 als Chefarzt für die Fachgebiete Allgemeine Innere Medizin und Altersmedizin verantwortlich. Jetzt übernimmt er die neue Klinik für Geriatrie. 30 Planbetten für das neue Fachgebiet sind zusätzlich zum gesamten Bettenumfang des Krankenhauses vom Land bewilligt. Für die Unterbringung der Geriatriepatienten steht bereits eine Station zur Verfügung, in der schon zuvor Patienten mit Alterserkrankungen behandelt wurden, mit dem entsprechend qualifizierten und erfahrenen Personal. „Der Übergang war fließend und gestaltete sich problemlos“, versichert Dr. Andreas Leischker. Denn durch die seit einigen Jahren durchgeführte geriatrische Komplexbehandlung sowie die alterstraumatologische Versorgung nach Knochenbrüchen werden die Geriatrie-Patienten von Anfang an von diesem kompetenten und erfahrenen Team behandelt. Nicht nur die Ärzte, auch das Pflegepersonal und die Therapeuten benötigen eine geriatrische Spezialausbildung. Diese ist gewährleistet, und laufend finden weitere Qualifizierungsmaßnahmen statt. So befindet sich zurzeit eine Fachärztin für Neurologie in der Weiterbildung zur Geriaterin.

Was ist Geriatrie?
Dr. Leischker stellt fest: „Wissenschaftlich und aus jahrzehntelangen Erfahrungen belegt ist, dass eine spezielle altersmedizinische Behandlung die Prognose alter Patienten erheblich verbessern kann.“ Um das zu erreichen, ist eine zusätzliche geriatrische Versorgung der Patienten anhand eines individuellen Behandlungsplans notwendig. Daher ist es das Ziel der Klinik für Geriatrie, die Patienten zu befähigen, nach dem Krankenhausaufenthalt wieder weitgehend selbstständig den Alltag zu meistern.
Der Patient erhält in der Geriatrie eine kompetente Behandlung aller Erkrankungen. Darüber hinaus findet  im Unterschied zu einer „herkömmlichen“ Behandlung die körperliche und psychische Gesamtsituation Berücksichtigung, einschließlich der häuslichen Bedingungen. Als Basisuntersuchung erhält jeder Patient ein „geriatrisches Assessment“, auf dessen Grundlage ein individuelles Behandlungskonzept erstellt wird. Neben Ärzten und Pflegekräften sind von Beginn der Behandlung an Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Sozialarbeiter und Diätassistenten eingebunden.
Die Behandlung kann über die Akutbehandlung hinaus unter der Bezeichnung „Geriatrische Komplexbehandlung“ im Bedarfsfall noch intensiviert werden. In Bezug auf die umfassende Versorgung älterer Patienten nach Knochenbrüchen – sehr häufig ist der Oberschenkelhalsbruch – besteht im Zentrum für Alterstraumatologie eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Studien, veröffentlicht in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“, belegen, dass beispielsweise die konsequent geriatrische Behandlung von über 70 Jahre alten Patienten nach Oberschenkelhalsbruch zu erheblich besseren Ergebnissen führen. Diese Verbesserungen betreffen die Mobilität, die kognitiven Fähigkeiten, die Aktivitäten des täglichen Lebens, Symptome einer Depression, die Angst vor Stürzen und die selbst verspürte Lebensqualität.

Wer gehört in die Geriatrie?
Die Entscheidung, ob ein Patient in der Geriatrie oder in einer anderen Fachabteilung behandelt werden soll, ist nicht allein über das Alter zu fällen. Entscheidend ist die Gesamtbetrachtung der gesundheitlichen Situation und der Konstitution des Patienten. Ein hilfreiches Instrument zur Festlegung der weiteren stationären Versorgung ist das „ISAR-Screening“. Mit sechs einfachen Fragen kann entschieden werden, ob der Patient von einer spezialisierten  Behandlung durch das geriatrische Team profitiert oder ob eine Behandlung in einer anderen Klinik ausreichend ist. Diese Methode zur Identifizierung geriatrischer Patienten ist bereits in der Interdisziplinären Notaufnahme des Krankenhauses Maria-Hilf eingeführt. Das „ISAR-Screening“ kommt hier bei allen Patienten, die älter als 70 Jahre sind, zur Anwendung. Das Ergebnis bildet eine Grundlage für die Entscheidung zur weiteren Behandlung, zum Beispiel in der Klinik für Geriatrie.
Welche Bedeutung hat die Klinik für Geriatrie im Kontext des Gesamtspektrums?
Die Alexianer Krefeld GmbH mit seinen Krankenhäusern in Krefeld und Tönisvorst hat sich schon seit vielen Jahren eine besondere Expertise für Fragen des Alters und der Alterserkrankungen erworben. Mit der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Altersmedizin, der Klinik für Gerontopsychiatrie und der Klinik für Neurologie sind neben den operativen Kliniken die Kernkompetenzen aller typischen Erkrankungen des Alters abgedeckt.
Die Erweiterung des medizinischen Leistungsspektrums um die Klinik für Geriatrie ist hinsichtlich der demographischen Entwicklung notwendig, um die Patienten zusätzlich zur „organ-orientierten“ Behandlung zu einer umfassenderen Verbesserung ihrer altersbedingten funktionellen Einschränkungen zu verhelfen. Die Kapazitäten und Qualifikationen wurden in den letzten Jahren ausgebaut, so dass die Klinik für Geriatrie nun direkt nach dem positiven Bescheid durch das Land NRW in Betrieb gehen konnte.
Das Angebot zur Akutbehandlung  wird durch die Rehabilitationsklinik für Geriatrie, die ebenfalls unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Andreas Leischker steht, in der Alexianer Tönisvorst GmbH ergänzt. Dadurch ist je nach Bedarf eine ortsnahe Wiedereingliederung unter Wahrung größtmöglicher Behandlungskontinuität gewährleistet.
Michael Wilke, Regionalgeschäftsführer der Alexianer Krefeld GmbH, zeigt sich sehr zufrieden über die Entwicklung in Krefeld, sieht aber für die Zukunft angesichts der Altersstrukturentwicklung in der Region weiteren Handlungsbedarf: „Wir glauben, dass die vorhandenen Kapazitäten die steigende Anzahl an Menschen mit altersbedingten Mehrfacherkrankungen schon innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht mehr decken können.“

Kontakt:

Alexianer Krefeld GmbH
Frank Jezierski
Pressereferent
Telefon: 02151-3343060
Fax: 02151-334555102
E-Mail: frank.jezierski@alexianer.de

Menschen mit Demenz und ihren Familien den zeitgerechten Zugang zu professionellen Hilfen erleichtern

PRESSEMITTEILUNGEN

Menschen mit Demenz und ihren Familien den zeitgerechten Zugang zu professionellen Hilfen erleichtern

07.05.2015, Aachen

Eine multinationale Studie untersucht derzeit, welche Unterstützung Menschen mit Demenz und deren Angehörige benötigen (http://www.actifcare.eu). Die leitende Frage dabei lautet: Welche Bedingungen erleichtern die Nutzung von Hilfen und welche erschweren sie? Oft nämlich sind Hilfen zwar vorhanden, werden jedoch nicht aufgefunden oder aus anderen Gründen erst spät oder gar nicht in Anspruch genommen. Teil der Studie mit dem Titel ActifCare ist eine große Befragung, die zurzeit in Norwegen, Schweden, Irland, Großbritannien, Italien, Portugal, den Niederlanden und Deutschland (gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) stattfindet.
„Hierzu möchten wir gesprächsbereite Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen einladen, sich zu beteiligen“, sagt Astrid Stephan, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In Halle wird die Studie für Deutschland koordiniert. Befragt werden sollen in jedem Land 60 Menschen mit Demenz in einem frühen bis mittleren Stadium, die bisher noch keine Unterstützung durch berufliche Pflege erhalten, sowie jeweils ein Angehöriger. Die Befragung findet zu drei Zeitpunkten in persönlichen Gesprächen statt: Zu Beginn, nach sechs und nach zwölf Monaten. Fragen zur Lebensqualität, zu den Bedürfnissen, Auswirkungen der Demenz und zur Nutzung von Hilfsangeboten stehen im Mittelpunkt der circa zweistündigen Gespräche.
In Deutschland werden die Befragungen in drei Bundesländern durchgeführt: in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das Projekt wird dort jeweils durch lokale Kooperationspartner unterstützt. So ist auch das Alexianer Krankenhaus Aachen an der Vermittlung von Interviewpartnern beteiligt. Das Gerontopsychiatrische Zentrum des Alexianer Krankenhauses bietet ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot für ältere Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen an und ist damit eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene im Raum Aachen. „Wir sehen, dass immer noch viele Betroffene und Angehörige eher spät Unterstützung suchen und die Belastung für die Familien oft sehr groß ist“, sagt Dr. med. Andreas Theilig, Chefarzt am Alexianer Krankenhaus. „Ein früher Zugang zu Information und Beratung hilft, frühzeitig professionelle Hilfen zu installieren, und kann so oftmals die häusliche Versorgung der Betroffenen über lange Zeit sichern“, ermutigt Dr. Theilig Betroffene und Angehörige, früh Unterstützung zu suchen.
„Die Ergebnisse werden dazu beitragen, die Zugangswege zu professioneller Unterstützung besser zu verstehen“, erklärt Professorin Dr. Gabriele Meyer, Institutsdirektorin und Leiterin des Projektes. In dem Projekt werde den Erfahrungen und Bedürfnissen der Menschen ein großer Wert beigemessen: „Wir möchten, dass Menschen mit Demenz und ihre Bezugspersonen passgenauere und zeitgerechtere Hilfen erhalten.“
Bitte nehmen Sie bei Interesse an dem Projekt Kontakt auf mit:Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Medizinische Fakultät/Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft
Frau Manuela Friede (Sekretariat)
Magdeburger Str. 8 / 06112 Halle (Saale)
Tel.: (0345) 557-4466 / Fax: (0345) 557-4471
oder
Astrid Stephan (Wiss. Mitarbeiterin)
Tel.: (0345) 557-4404 / E-Mail: astrid.stephan@medizin.uni-halle.de
Alexianer Krankenhaus Aachen
Chefarzt Dr. med. Andreas Theilig
Tel. Sekretariat: (0241) 47701-15131
E-Mail: chefarztsekretariat-ac@alexianer.de
Ansprechpartnerin für Rückfragen der Presse: Manuela Wetzel, Tel.: (0241) 47701-15117, E-Mail: m.wetzel@alexianer.de

30.5.2015 in Krefeld: Informationstag: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Infoveranstaltung:

Informationstag: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa - Individualisierte Therapiekonzepte


30.05.2015
Veranstaltungsort: KreVital - Institut für Gesundheitsförderung
Veranstalter: Alexianer Krefeld GmbH: Abteilung für Gastroenterologie
Schmerzen, Durchfall, Erschöpfung, gelegentliches Fieber - chronisch entzündliche Darmerkrankungen können viele Gesichter haben. Eines ist den rund 300.000 Betroffeneren in Deutschland jedoch gemeinsamen: der Wunsch, endlich wieder beschwerdefrei leben zu können. Eine komplette Heilung ist bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zwar in der Regel nicht möglich. Eine geeignete Therapie kann jedoch die Beschwerden lindern, die Häufigkeit der Schübe reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. 
Wir laden Sie herzlich zu unserem Informationstag ein. Der Eintritt ist kostenlos. 
Informationen zu den Vorträgen und Zeiten finden Sie in unserem Leitet Herunterladen der Datei einVeranstaltungsflyer
Samstag, 30. Mai 2015, Beginn 14:00 Uhr
Alexianer Krefeld GmbH
KreVital - Institut für Gesundheitsförderung
Dießemer Bruch 81
47805 Krefeld 

Kontakt:

Alexianer Krefeld GmbH
Dr. med. Stefan tho Pesch
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Onkologische Gastroenterologie (DGVS)
Telefon: (02151) 334-1241
E-Mail: h.schroer@alexianer.de

Mitgeteilt von:

Darmkrebs-Liga e.V.